Homepage der Autorin Heike Schulz
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12.07.2014

Nachlese zur Lesung (Anpfiff Dritte Halbzeit) in der
Teenz-Zeltstadt Paffendorf

Es war einfach klasse!
Stellen Sie sich einen großen Abenteuerspielplatz vor, hinter einem abgelegenen Industriegebiet, auf einer im Wald verborgenen Fläche. Auf einem vom Dauerregen aufgeweichten Boden eine Zeltstadt wie bei der Quidditch-Weltmeisterschaft. Alles ist da: Mannschaftszelte, Einzelzelte in allen Größen, Toilettenwagen, Campingduschen, mittendrin ein riesiger Sandberg zum Buddeln, dazwischen ein Lagerfeuerplatz, eine Radiosendestation (nur für das Zeltlager), Versorgungszelte mit Kombüse, Wäscherei, Lazarett - und dazwischen eine Horde dreckverkrusteter und glücklicher Kids. Nimmerland reloaded! Warum gab es das zu meiner Kindheit nicht?!

Die Ehrenamtlichen und Betreuer, die das alles beaufsichtigen und mit den Kids Lagerfeuer, Elektroworkshops, Bastelaktionen etc. veranstalten, haben meinen größten Respekt. Man muss sich vorstellen, dass es die ganze Zeit regnet, und vorletzte Nacht hat es auch noch gewittert, aber sie halten den Laden zusammen und sorgen dafür, dass alle glücklich und zufrieden sind. Zwischendurch schaut mal die Polizei oder Feuerwehr vorbei und guckt, ob alles in Ordnung ist, oder ob sie Hilfe brauchen, aber ansonsten sind sie ganz alleine auf sich gestellt. Nur ganz selten lassen sich mal Eltern blicken, sie vertrauen der Arbeit der Leute dort.

Ich wurde vorab sogar zum gemeinsamen Abendessen eingeladen, aber das hatte ich leider zeitlich nicht hin bekommen. Als ich ankam, empfing man mich sehr freundlich, und bevor es los ging, zeigte mir Gunnar Körber (über ihn kam der Kontakt zustande) das Lager. Schon da stürmten die Kids herbei und beäugten mich neugierig. Eins der Mädchen kannte ich aus der Schule, und sie war ganz aus dem Häuschen, dass "FRAU SCHULZ!!!" da war. Ein paar raunten mir schüchtern zu, dass sie auch schreiben, und das fand ich toll.

Die Lesung fand dann in einem der großen Mannschaftszelte statt, so vor rund fünfzig Kids. Für die Technik (Licht, Headset, Lautsprecher) haben die Betreuer mit Hilfe der Kids gesorgt, und ich hatte alles, was ich brauchte.
Man hatte mir eine Bühne aufgebaut, von der ich zwischendurch runter geklettert bin, um mich auf die Kante zu den Kids zu hocken. Anfangs quatschten wir über die WM, und das ging ziemlich lebhaft zu. Allmählich holte ich sie dann ans Thema ran, und habe dann rund eine Stunde aus "Anpfiff" gelesen und erzählt.

Für den Gänsehauteffekt sorgte Katharina Repin mit ihrer gesanglichen Interpretation von "You'll never walk alone". Ihr gilt mein besonderer Dank!

Klar, bei so einer wilden Horde war es relativ unruhig, dauernd rannten welche rein und raus, unterhielten sich, futterten Chips etc., aber damit war ja zu rechnen und es hat mich nicht beirrt. Immer wieder zischte jemand "Psssst!!", was mir signalisierte, dass durchaus welche interessiert zuhörten, und nicht nur zum Zeitvertreib anwesend waren. Insgesamt denke ich, dass es den Kindern genauso gut gefallen hat, wie mir.

Nach der Lesung hat man mich mit einem süßen Schlüsselanhänger, einem Schlüsselband und dem Gemeinschaftshalstuch der Zeltstadt beschenkt. Das Halstuch hat man mir gleich umgebunden (ich glaube, ich bin da jetzt Stammesmitglied) und lud mich ein, noch ein bisschen zu bleiben. Das habe ich dann auch gemacht und bin dann gegen halb zehn schließlich nach etlichen Umarmungen und "mach's gut!" ziemlich glücklich nach Hause gefahren.

Klasse, was die Leute dort leisten. Man stelle sich mal vor, wie viel Verantwortung sie da haben! Eine Woche lang rund um die Uhr auf die Horde aufpassen, und ihnen zugleich genau die Freiheit lassen, die sie dort suchen. Ein Drahtseilakt, der sicher unheimlich Nerven kostet.
Das Zeltlager ist in der ersten Ferienwoche für die Teenz zwischen zwölf und fünfzehn (da war ich zu Gast) freigegeben, anschließend bauen sie alles ab und übergeben es für den Rest der Ferien an die Älteren ab sechzehn, die dann ihre Zeltstadt aufbauen.
Allen Teilnehmern, Verantwortlichen, Betreuern und Kindern wünsche ich viel Spaß, eine tolle Zeit und besseres Wetter - aber so, wie ich die Kids erlebt habe, vergnügen sie sich auch trotz des Regens.

 

24.01.2013

The Next Big Thing Blog Hop

Hier kommen meine zehn Fragen und Antworten:


Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?

Das Manuskript, an dem ich derzeit arbeite, trägt den Arbeitstitel "Puppenmoor". Ich bin sehr gespannt, ob dieser Titel später auch vom Verlag übernommen wird. Wünschen würde ich es mir, da ich ihn sehr passend finde.

   
Woher kam die Idee für das Buch?

Das Grundgerüst für die Geschichte entstand letzten Herbst, als ich nachts mit meinem Mann am Lagerfeuer saß. Im Unterholz raschelte es, irgendwo schrie ein Käuzchen und der Mond brach durch ein paar Wolkenschleier. In dieser Atmosphäre dauerte es kaum mehr als eine halbe Stunde, bis der Plot in meinem Kopf Gestalt annahm.
Allerdings fehlte mir noch ein besonderer Clou, ein entscheidendes Element, um der Geschichte die richtige Würze zu verleihen. Dies lieferte mir ein paar Tage später die Freundin meines Neffen. Sie erzählte mir von einem TV-Bericht, den sie kürzlich gesehen hatte. Dieser Bericht war recht verstörend und ging - grob gesagt - um alte Puppen.


Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Es ist ein Mysteryroman für Jugendliche. Gruselig, aber er erzählt auch von der Kraft der Freundschaft.
 

Wie lautet die Einsatzzusammenfassung Ihres Buches?

Fünf Jugendliche ziehen aus, um einen Fluch zu bannen, der ihre Existenz bedroht.
 

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Ganz schwierig. Ich hatte bei der Charakterentwicklung reale Jugendliche vor Augen. Vielleicht sollten diese auch als Laiendarsteller die Rollen übernehmen.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?

Zunächst muss es ja erst fertig werden, aber ich hoffe, dass meine Agentin, Frau Anja Koeseling von der Agentur Scriptzz, eine Verlagsheimat für "Puppenmoor" findet.


Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Wie gesagt, noch ist es nicht fertig, aber normalerweise dürfte es im Frühjahr soweit sein. Wenn man die Vorarbeiten mit Figurenentwicklung, Recherche und so weiter abzieht, dann wird die Arbeit daran etwa vier Monate betragen. Unter Zeitdruck kann ich auch Gas geben und in zwei Monaten ein Manuskript in seiner Rohfassung fertig stellen. Allerdings tauche ich dann so tief in die Geschichte ein, dass ich links und rechts nicht mehr viel mitbekomme.


Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?


Buchtitel, mit denen man es vergleichen könnte, fallen mir keine ein. Es hat eine ähnliche Stimmung wie "Es" von Stephen King, wobei dieser Vergleich natürlich sehr gewagt ist. Inhaltlich liegt es irgendwo zwischen den Filmen "Blair Witch Project" und "Chucky, die Mörderpuppe".

 

 

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
 
Wer als Kind gerne Fear Street gelesen hat, und nun einen Schritt weiter gehen möchte, der ist mit "Puppenmoor" sicher gut bedient.


Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?

Sehr gerne!

Ich nominiere Leonie Jockusch, eine liebe Verlagskollegin, deren Roman "Meeresschatten" letzten Herbst bei Schwarzkopf & Schwarkopf erschienen ist.

 

 

14.12.2012:

Soeben komme ich von meiner Lesung nach Hause, die ich heute in den Räumen der katholischen Bücherei Bedburg gehalten habe.
Für mich und hoffentlich für alle Anwesenden war es ein besonderes Erlebnis, denn die fleißigen Damen der Bücherei schafften mit liebevoller Hand eine angenehme und beinahe schon private Atmosphäre. So saß ich zwischen den Bücherregalen der Kinderbuchabteilung ganz dicht bei meinen Zuhörern, das Licht bis auf meine Leselampe herunter gedimmt, und durfte aus "Hexengesicht" vorlesen. 
Zum Glück hielt meine angeschlagene Stimme durch, aber meine kleinen und großen Zuhörer machten es mir auch leicht. Ganz still hockten sie auf ihren Stühlen und Schemeln und fieberten regelrecht mit, als es gegen Ende richtig gruselig wurde. Manche wollten sich mit dem Cliffhanger am Schluss nicht zufrieden geben und kauften im Anschluss gleich ein eigenes Exemplar, um noch an Ort und Stelle nachzuschlagen, wie es denn nun weiter geht. Darüber hinaus meinten einige sogar, diese Nacht sicher nicht schlafen zu können.

Ein größeres Kompliment konnten sie mir wirklich nicht machen.



14.10.2012:

Die Frankfurter Buchmesse! Der alljährliche Zirkus um Bücher, Verlage und Autoren und ein Muss für alle, die Bücher lieben.
Wie jedes Jahr freute ich mich darauf wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Dabei ist die FBM alles andere als besinnlich. Man quetscht sich bei geschätzten 40 Grad und einer praktisch nicht vorhandenen Luftfeuchtigkeit durch die überfüllten Messehallen (und dabei sind die Fachbesuchertage noch harmlos, verglichen mit den Tagen, an denen die Messe ihre Pforten für alle öffnet), latscht sich die Füße dick, bezahlt ein Vermögen für ne einfache Laugenbrezel und ist am Ende des Tages fertig mit der Welt und hat einen Teint wie ein gerupftes Huhn. Warum also tut man sich das an?

Ganz einfach - weil es nichts Aufregenderes gibt! Jedes Jahr erschlägt mich die Vielfalt der Bücher, ich staune über die Trends, wundere mich über Skurrilitäten und freue mich, wenn ich lieb gewordene Kollegen und Kolleginnen treffe.
Einn Schwätzchen hier, ein gemeinsames Mittagessen dort, mal mit der einen Kollegin einen Kaffee, dann im Vorbeigehen zu einem anderen Kollegen ein flottes Hallo, und zwischendurch immer wieder Bücher, Lesungen und besondere Begegnungen. Es ist wie ein gigantisches Klassentreffen mit den dazu gehörigen "Weißt du schon, und hast du schon gesehen"-Gesprächen, die einen auf den neuesten Stand bringen.
Wo sonst kann man so ausgiebig in dem schwelgen, was einen das ganze Jahr über still und verborgen im eigenen Kämmerlein und von der Außenwelt oft nur am Rande bemerkt, beschäftigt? Einmal im Jahr kriechen wir aus unseren Schreiberhöhlen und feiern uns selbst, und das ist unvergleichlich.

Hinzu kommt, dass die Messe dieses Jahr für mich mein ganz persönlicher Debütantinnenball war, denn zum ersten Mal befand sich auch ein Buch in der Ausstellung, auf dem mein Name stand. Ich weiß noch, wie ich in früheren Jahren über die Messe ging und davon träumte, eines fernen Tages auch hier in den Regalen zu stehen. Und dieses Jahr war es endlich soweit!
In Halle 4.1, Gang E, am Stand Nummer 156 stellte der Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag aus. Und für alle gut sichtbar entdeckte ich dies:


Unter uns: Ich bin dreimal dran vorbei geschlichen, weil ich es nicht glauben konnte! Irgendwie fürchtete ich, jemand würde sie zwischendurch wegräumen. Erst beim dritten Mal hatte ich die Traute, mich daneben zu stellen und mich von meiner lieben Freundin und Kollegin Angelika Lauriel fotografieren zu lassen.


09.09.2012:

Gestern fand meine Buchpremiere von "Hexengesicht" im Rittersaal der Wasserburg Geretzhoven statt. Es war nicht nur die Premiere dieses Buches, sondern auch meine persönliche Lesepremiere. Klar hatte ich mir vorher ein Konzept überlegt, Textstellen heraus gesucht und den Ablauf geübt. Aber dann plötzlich ganz alleine vorne im Rittersaal zu stehen und über fünfzig Augen- und Ohrenpaare auf sich gerichtet zu wissen, ist schon ein bisschen anders, als im heimischen Wohnzimmer zu lesen.

Jetzt bloß keine Hustenanfälle, nicht den Faden verlieren, und vor allem, nicht stolpern und auf den Hintern fliegen (ich trug Stiefel mit Schnabelspitzen - das ist ein bisschen so, als würde man mit Schwimmflossen laufen).

Glücklicherweise waren mir die Gäste sehr wohlgesonnen und trugen mich förmlich durch den Abend, und so ganz alleine war ich ja auch nicht. Verstärkung bekam ich durch die Gesangseinlagen von Katharina Repin, einer wunderbaren jungen Sängerin, die den Abend mit Liedern von Carl Orff bis Subway to Sally vergoldete.
Außerdem interviewte mich meine Kollegin und Schreibschwester Angelika Lauriel, was den Abend zusätzlich bereicherte.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen bedanken, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Bei allen Gästen, die so zahlreich erschienen sind,
bei meiner Familie für das eifrige Werkeln im Hintergrund, sodass ich mich um die Technik und den Service nicht zu kümmern brauchte,
bei Angelika Lauriel, die mir bei der Gestaltung des Ablaufs sehr geholfen hat,
bei Katharina Repin für ihre Silberstimme (GÄNSEHAUT!!!!!!)
und bei meiner Freundin Mo Feldmann und ihrer Familie, die für die Garderobe und den reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Mein besonderes Dankeschön geht dabei an Melina, die zur vorgerückten Stunde mit ihren brennenden Pois für ein unvergessliches Highlight gesorgt hat (Süße, ich hatte ein bisschen Angst um dich, auch wenn du ja genau weißt, was du tust )


07.09.2012:

Ich arbeite ja als pädagogische Betreuungskraft in unserem Schulzentrum. Das heißt, während der Mittagspause spiele ich mit den Kids aus unserer Hauptschule Kicker, male mit ihnen und passe auf, dass sie friedlich ihre Pause verbringen. Anschließend helfe ich ihnen bei den Hausaufgaben.

Das ist zeitweise ein stressiger Job, da meine Kollegin und ich zu zweit rund dreißig Kinder von der fünften bis zur achten Klasse in einem Raum betreuuen und es manchmal recht hoch her geht. Alle wollen gleichzeitig Hilfe - ein Achtklässler in Mathe, ein Sechstklässler in Bio, ein anderer will nicht einsehen, warum zum Vokabeln lernen nicht nur das Abschreiben gehört, und wieder jemand anderes kann sein Geschichtsheft nicht finden oder will sich um Deutsch herum mogeln.

Gestern aber wurde ich mit einem besonderen Highlight beschenkt. Vor den Hausaufgaben wollten ein paar Kinder noch etwas spielen, dabei kam es zum Streit. Es wurde laut und man wollte sich das Spiel gegenseitig aus den Händen reißen.

Bis Jason plötzlich seine Sternstunde hatte. Mitten im Getümmel hob der Sechstklässler seine Hände und sagte mit sanfter, aber fester Stimme: "Keine Gewalt! Nur mit Liebe!", worauf es schlagartig still wurde.

Meiner Kollegin und mir bleib der Mund offen stehen vor so viel kindlicher Weisheit.


27.08.2012:

Gestern Abend habe ich das Wort ENDE unter mein aktuelles Buchprojekt getippt. Diesmal jedoch unter besonderen Vorzeichen, denn das Manuskript ist bereits anhand des Exposés und der Leseprobe verkauft und wird nächstes Jahr bei Schwarzkopf&Schwarzkopf erscheinen. 

Ich hoffe, ich kann den Vorschusslorbeeren gerecht werden und freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Lektorat.


25.08.2012:

Seit Beginn des Jahres hat das Silverberg-Gymnasium Bedburg einen Buchclub. Zwölf Schüler ab der achten Klasse diskutieren zusammen über Bücher, schreiben Rezis und Lesetipps für die Stadtbücherei Bergheim und versuchen, ihre Altersgenossen für Bücher zu begeistern. Organisiert und geleitet wird das alles von der Referendarin Frau Barbara Theile, die mich nun eingeladen hat, am 25.9. den Buchclub zu besuchen.

Ich freue mich schon sehr darauf, mich mit den Jugendlichen über ihre Lesegewohnheiten, Lieblingsbücher und Interessen auszutauschen. Vielleicht finden sie es ja auch mal ganz spannend, etwas über den Entstehungsprozess eines Buches und die Arbeit eines Autors zu erfahren.



20.06.2012:

Dieses Buch möchte ich Ihnen dringend ans Herz legen. Es erscheint im Juli 2012 im Gmeiner Verlag und stammt aus der Feder meiner lieben Kollegin und Freundin Angelika Lauriel.
Wer Lust auf einen intelligenten Frauenkrimi hat, der ebenso spannend wie charmant ist, der sollte "Bei Tränen Mord" auf keinen Fall verpassen!

Und hier der Amazon-Link dazu: www.amazon.de/Bei-Tr%C3%A4nen-Mord-Angelika-Lauriel/dp/product-description/3839212871







14.06.2012:

Mittlerweile klinge ich, als hätte ich mit Nagellackentferner gegurgelt. Vielleicht sollte ich mir abgewöhnen, bei jedem Tor unserer Mannschaft in Jubelgeschrei auszubrechen. Dreimal hatte ich gestern Anlass dazu. Zwar schossen Jogis Jungs "nur" zwei Tore, doch die dritte Stimmbandmarter galt dem Schlusspfiff. Nach dem Anschlusstreffer der Oranjes wurde es nämlich nochmal richtig spannend und wer weiß, vielleicht schaffen sie mit dieser Leistung ja das Wunder gegen Portugal.
Warten wir also ab, wer am Sonntag nach Hause fahren muss.


10.06.2012:

Durchatmen, Mund abputzen. Nein, glanzvoll war der Auftritt unserer Jungs gestern gegen Portugal noch nicht. Es fehlte an Präzision, an Dynamik und vor allem an Ideen. Aber so sind wir, wir steigen immer etwas hakelig in große Turniere ein, und dann fügt sich mit jedem Spiel alles mehr und mehr zusammen. 
Zum Glück haben wir einen Manuel "Zwiebackboy" Neuer, der den knappen 1:0 Sieg mit überragenden Reflexen festgehalten hat. Dass dann auch einmal die Latte und einmal der Winkel auf unserer Seite war, buche ich unter "Glück des Tüchtigen" ab.
Und wo hat er das gelernt???
Natürlich auf Schalke!!

Und jetzt heißt es, in Stimmung kommen für Mittwoch, dann geht es gegen unseren Lieblingsgegner, die Niederlande. Wie haben die eigentlich gestern das Turnier eröffnet? Ach, ja! Mit einer 0:1 Niederlage gegen Danish-Dynamite *g*
Nix für ungut, Oranje. Ihr seid ein sympathisches Völkchen, ich mag euch wirklich. Aber wenns um Fußball geht, das wisst ihr selbst, dann gönnen wir uns gegenseitig nicht das Schwarze unterm Nagel


08.06.2012:

Heute startet die Fußball EM!
Gastgeber sind diesmal zwei Länder, nämlich Polen und die Ukraine.

Gerade gegen die Ukraine gab und gibt es viele Vorbehalte. Verstöße gegen die Menschenrechte, die Inhaftiterung der ukrainischen Politikerin Julia Timoschenko, die Kritikliste gegen die Ukraine ist lang und man muss darüber diskutieren, ob die UEFA bei ihrer Wahl ein glückliches Händchen hatte. Trotz des Fußballfestes darf man das Unrecht, das in diesem Land geschieht, nicht aus den Augen verlieren und gerade jetzt, da die Welt auf die Ukraine schaut, besteht die Chance, etwas zu bewegen - mit dem Fußball.

Was mich allerdings vermehrt nervt, ist die Anfeindung vieler Gutmenschen, die per Facebook zum Boykott der EM aufrufen, weil dort angeblich (die Quellen bleiben stets ungenannt) zwecks Straßensäuberung "250.000 streunende Tiere in mobilen Krematorien bei lebendigem Leib verbrannt" werden. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht mit übergroßen Schildern auf diese Gräueltaten hingeweisen und zu einem Bekenntnis genötigt werde.
"Bist du gegen Tierquälerei? Dann darfst du kein Fußball schauen, und wenn du es doch tust, dann bist du ein ganz ganz böser Mensch und dumm obendrein." Das "Typisch Fußballfans" schwingt dann fast schon hörbar nach.

Natürlich bin ich gegen Tierquälerei.
Ich selbst habe Haustiere, darunter auch einen Hund und Katzen, die mir am Herzen liegen.

Aber ich liebe Fußball und werde mir guten Gewissens auch die EM im Fernsehn anschauen. Soll ich mich jetzt schuldig fühlen? Mich nervt es, dass Fußballfans in letzter Zeit immer als dumme Ignoranten hingestellt werden.
Ich esse seit über zwanzig Jahren aus Protest gegen die Fleischindustrie kein Fleisch - was tun die, die jetzt über die EM wettern? Nehmen sie streunende Hunde aus der Ukraine auf? Nee, kollektives Aufjaulen, mit dem Finger auf Fans zeigen, das reicht ja.

Per Mausklick auf die Seite der Guten. Wenn es doch so einfach wäre.


25.05.2012:

Mein Debütroman "Hexengesicht", der am 1. August bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erscheint, ist bereits jetzt bei Amazon vorbestellbar!

www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss

02.05.2012:


In meinem Job als Hausaufgabenbetreuerin an unserer Hauptschule erlebe ich so manche Sternstunde. Wenn sich bei den Kindern nach langer Überlegung das Strahlen der Erkenntnis auf den Gesichtern ausbreitet, zum Beispiel wenn plötzlich der Dreisatz klappt, die Englischvokabeln sitzen oder der Aufbau einer Nahrungskette verstanden wird, dann weiß ich, wofür ich den Job mache.

Ab und zu hauen die Kids aber auch wahre Stilblüten heraus, über die ich mich mindestens ebenso freue. Heute zum Beispiel. Thema: Staatsformen. Die Frage lautete, wie viele es gibt, und wie sie heißen. Nach langer Überlegung erhellte sich das grüblerische Gesicht einer Fünftklässlerin und sie rief im Brustton der Überzeugung:
Zwei! Nämlich Demokratie und Mon Chéri!

Ich gebe zu, sie war verdammt nahe dran!


29.04.2012:


Bitte vormerken! Am 9.7.2012 bebütiert meine liebe Freundin und Kollegin Angelika Lauriel mit ihrem ersten Erwachsenenkrimi "Bei Tränen Mord" bei Gmeiner. Wer mehr wissen möchte, schaut mal hier vorbei:

http://www.angelikalauriel.de.tl/#

Gratuliere von Herzen, Angelika!


12.03.2012:

Huch! 
Jetzt sehe ich, dass ich hier schon länger nichts mehr eingetragen habe. Entschuldigen Sie bitte, das lag nicht in meiner Absicht.
Vielmehr ist es so, dass mich die letzten Monate ziemlich beansprucht haben. Mein neues Romanprojekt will voran getrieben werden, das alte nach längerem Reifen nochmals überarbeitet ... all sowas halt.

Nichts desto Trotz möchte ich Sie heute auf den aktuellen Stand der Dinge bringen. Also, zunächst einmal habe ich mich für das diesjährige Montségur-Autorentreffen in Oberursel angemeldet. Same procedure as every year, möchte man glauben, aber weit gefehlt! Diese Treffen sind immer wieder neu, immer wieder ein Hochgenuss und bringen immer wieder neue Inspiration. Letztes Jahr kam ich zum Beispiel nach einem Workshop bei Philipp Bobrowski mit einer Plotidee nach Hause, die sich nun zu meinem neuen Roman entwickelt.
Außerdem freue ich mich darauf,  meine Kollegin, Freundin und Schreibschwester Angelika Lauriel wiederzusehen. 

Tja, was gibt es sonst noch zu erzählen?
Ach ja, im Herbst 2012 erscheint mein Debüt bei Schwarzkopf&Schwarzkopf! Ich kann kaum beschreiben, wie glücklich mich das macht. Ausgerechnet an meinem Geburtstag überrschte mich meine Agentin Anja Koeseling mit der Nachricht. Ich gebe zu, dass ich danach fast eine Woche Kopfschmerzen hatte - womöglich weil die Gedanken, die mir danach durch den Schädel schwirrten, viel zu groß für mein armes Gehirn waren.

Jetzt habe ich mich allerdings wieder gefangen und tüftel munter weiter an meinem "Fighter". Der soll es ja auch eines Tages zwischen zwei Buchdeckel schaffen.



19.12.2011:

Nun habe ich endlich die magischen Buchstaben E-N-D-E unter mein Romanprojekt "Schattengesicht" getippt.
Ein komisches Gefühl, irgendwo zwischen Erleichterung und Trauer. Erleichterung, weil es nun geschafft ist und ich mich gedanklich mit meiner neuen Idee befassen kann, Trauer, weil das Wort ENDE unter einem Manuskript auch immer mit Abschied nehmen verbunden ist.

Die Geschichte meiner Helden ist auserzählt, nun muss ich sie in die Fantasie der Leser entlassen. 
Ab und zu werde ich nochmal vorbei schauen, während der Korrekturarbeit, des Lektorats, und hier und da mit dem Hobel oder der Polierpaste drüber gehen, doch damit hat es sich dann.

Also auf Wiedersehen, Schattengesicht. Vielleicht irgendwann zwischen zwei Buchdeckeln.

 


18.11.2011:

Seit gestern bin ich stolze Besitzerin einer neuen Tasche. Aber nicht irgendeiner Tasche, sondern von einer, die meine Freundin Mo selbst genäht hat.
Das gute Stück ist wirklich wunderwunderschön und einzigartig, und jedes Mal, wenn ich es ansehe, freue ich mich.

Meine Kinder jedoch sehen das etwas anders. Als ich damit nach Hause kam, rümpften sie die Nasen und meinten: "Mum die ist sowas von peinlich, damit gehst du aber nicht raus!"

Versteh ich nicht, aber urteilen Sie selbst:



31.10.2011:

Mittlerweile steuert mein aktuelles Romanprojekt auf das große Finale zu. Noch rund vier Wochen, dann werde ich es meiner Agentin zu treuen Händen übergeben und nur noch während des Lektorats drüber schauen.

Das ist immer ein spannender Prozess, denn bis dahin haben nur wenige Leute Textauszüge daraus zu Gesicht bekommen. Meine Agentin wird nach mir die erste sein, die das gute Stück in einem Rutsch liest und einen ersten Gesamteindruck bekommt.
Klar hat sie vorab Passagen gelesen. Sie hat mich im Verlauf der Entstehung begleitet, kennt den Plot und weiß, wie ich schreibe. Zwischen uns herrscht so viel Vertrauen, dass wir wissen, was wir vom anderen erwarten können.

Was soll also groß passieren?

Das ist schwer zu erklären. Für mich ist es jedes Mal wie eine Examensprüfung. Man hat geübt, ist vorbereitet, hat sein Bestes gegeben, und nun heißt es, Hosen runter. Ein bisschen Bammel bleibt da immer.
Was, wenn die Einzelteile, jedes für sich gesehen, zwar gut sind, sich aber dennoch nicht zu einer homogenen Geschichte zusammenfügen? (doof.)
Was, wenn ich ein Loch im Plot übersehen habe? (übel.)
Was, wenn ich den Leser langweile? (Katatstrophe!)

Bisher lief es immer so: Ich mache mir vorab ins Höschen, dann kommt ein Anruf (prima, Heike! Wir müssen nur ein bisschen drüber schmirgeln, hier und da) und meine Welt ist wieder in Ordnung. Ich sage "tschüss" zu dem Ding und fange was Neues an.

Warum soll es diesmal anders sein? Kann ich mich nicht ein bisschen lockerer machen?

Nein. Man sagt, die Oper ist erst zu Ende, wenn die dicke Dame gesungen hat, und so maches Spiel wurde erst im Elfmeterschießen entschieden (die Engländer können da ein Lied von singen).
Die Angst, dreimal gequirlten Quark von mir zu geben, macht mir zwar Kopfzerbrechen, aber sie sorgt auch dafür, dass ich mich bis zum letzten Wort konzentriere.

 


01.09.2011:

 

Waldkuh Yvonne ist wieder da!

Vielleicht haben Sie es in der Presse verfolgt. Vor ein paar Monaten nutzte eine bayrische Kuh kurz vor der Schlachtung die Gunst der Stunde und flüchtete in den Wald.

Anfangs keine spannende Schlagzeile, bestenfalls der Bauer suchte seine "Aussteigerin", aber als aus Tagen der erfolglosen Suche Wochen und Monate wurden, rückte Waldkuh Yvonne immer weiter nach vorne in den Zeitungen, bis sie es schließlich neben Finanzkrise, Westerwelle und dem Enthüllungsbuch von Phillip Lahm auf die Titelseiten schaffte.

Schnell einigte man sich darauf, Yvonne, sollte man ihrer habhaft werden, das Leben zu schenken. Ein Gnadenhof kaufte das Tier, und schließlich auch nach und nach ihren verschollenen Sohn, ihre Schwester und ihre Nichte (oder war's der Neffe? Verzeihen Sie mir diese Ungenauigkeit), und kurz fühlte man sich wie in einer Folge von "bitte melde dich", nur authentischer.


Aber dazu musste man sie erst einmal finden. Was haben die Häscher nicht alles versucht? Wärmebildkameras, Hubschraubereinsätze, Fährtenleser, man lockte sie mit einem Bullen und ihrem Kalb.
Zuletzt überlegten ein paar Politiker ernsthaft, sie abzuschießen, denn nach Problembär Bruno könne die Nation keine Problemkuh gebrauchen. Welche Gefahr eine wild lebende Kuh für die Allgemeinheit darstellen sollte, blieb ein Geheimnis, denn der empörte Aufschrei der angeblich kuhgefährdeten Nation erstickte diese Schnapsidee im Keim.

Irgendwann lobte die Bildzeitung 10.000 Euro Belohnung aus für das artgerechte Ergreifen der Kuh, doch vergebens. Was man fand, waren bestenfalls Kuhfladen, dampfend und warm, denen man die Information entnahm, dass Yvonne bei bester Gesundheit und gut im Futter sei.

Ich gebe ehrlich zu, dass mich das sehr erleichtert hat, und das sage ich nicht nur als jemand, der sich seit über 20 Jahren fleischfrei ernährt. Doch eine Sorge blieb: Was, wenn es Winter wird? Würde sie die klirrende Kälte überstehen? Muss sie verhungern?
Wie dem auch sei. Die Verantwortlichen beschlossen, die Suche nach Yvonne offiziell aufzugeben, zu unwahrscheinlich sei es, sie aufzuspüren, solange die Maisfelder nicht abgeerntet seien.

Und nun, ja, nun stand Yvonne eines Morgens, genau 98 Tage nach ihrer spektakulären Flucht, brav wiederkäuend am Zaun einer Weide. Vermutlich hatte sie doch noch das Herdentier in sich wiederentdeckt und Anschluss an ein paar Kolleginnen gesucht, die auf jener Weide standen und vermutlich gar nicht wussten, welche Prominenz ihnen da von der anderen Seite des Zauns entgegen muhte.
Das Kuhleben kann manchmal so einfach sein.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Der Bauer, der nach seinen Kühen sehen wollte, fand Yvonne und öffnete das Gatter. Sie trabte brav hinein, Gatter zu und fertig. Ganz unspektakulär.
Nun kann er sich über 10.000 Euro Belohnung freuen, und Yvonne sich auf einen schönen Lebensabend im Kreise ihrer Familie auf dem Gnadenhof Gut Aiderbichl.

Warum ich das alles erzähle?
Weil ich finde, dass zwischen all den schlimmen Nachrichten, die uns derzeit ereilen, Nachrichten von Hungersnöten, Krieg, Atomkatastrophen und Wirtschaftskrisen auch Zeit sein muss, sich über die Abenteuer einer Kuh zu freuen, die ihr Schicksal erfolgreich selbst in die Hufe genommen hat.

Bravo, Yvonne!


23.7.2011:

Amy Winehouse ist heute in ihrer Wohnung in London tot aufgefunden worden.

Es heißt, ein wahrer Rockstar stirbt mit siebenundzwanzig. Jimi Hendix hat es vorgemacht, ebenso Janis Joplin oder Curt Cobain. Nun ist es auch Amy Winehouse, die in diesem magischen Alter von uns geht.

Was unterscheidet Jimi, Janis, Curt oder Amy von den anderen?
Neben einem begnadeten Talent eint diese Menschen eine Besonderheit, die für uns nur schwer nachzuvollziehen ist. Sie bringen etwas in uns zum klingen, vielleicht, weil sie
ihre Seelen bloßlegen. Ich kann mir vorstellen, dass es unglaublich kräftezehrend ist, ständig sein Innerstes nach außen zu kehren, und dass man dabei den Kontakt zu sich selbst verlieren kann.

Vielleicht brauchte Amy Winehouse diesen Hang zur Selbstzerstörung, um sich selbst zu fühlen. Vielleicht musste sie tiefer als alle anderen in den Abgrund schauen, um sich selbst zu sehen. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, mit einem solchen Talent zu leben, wie Amy es hatte, aber ich kann mir vorstellen, dass dieses Talent eine gierige Bestie sein kann, die unentwegt gefüttert werden will.

Leider war es mir nicht vergönnt, sie je live zu erleben. Ich kannte sie nur von Konzertmitschnitten oder von CDs. Sobald sie wieder fit ist, so mein Plan, schaust du sie dir an. Sobald sie ihre Dämonen im Griff hat.
Nun haben ihre Dämonen gewonnen. Ihre Kraft, sie im Zaum zu halten, reichte nur für siebenundzwanzig Jahre.

Farewell, Amy Winehouse.


27.6.2011:

Gestern kam ich von einem verlängerten Wochenende mit meinen beiden Schreibschwestern Angelika und Ilona aus der Eifel zurück. Wir Drei Autorinnen machen das jedes Jahr, um in Ruhe und Abgeschiedenheit an unseren Projekten zu arbeiten, uns gegenseitig zu inspirieren und das ein oder andere schreibtechnische Experiment zu machen.

Dieses Jahr jedoch blieb wenig Zeit zur Schreibexperimente, denn wir nutzten unser Beisammensein in erster Linie zum gegenseitigen Vorlesen unserer aktuellen Projekte. Ein Erlebnis der besonderen Art, weil wir drei zwar sehr unterschiedlich schreiben, aber gleichzeitig auch ein enges Vertrauensverhältnis zueinander haben. Keine von uns käme auf die Idee, die anderen von ihrer eigenen Autorenstimme zu überzeugen oder uns gegenseitig zu beweihräuchern.

Das Autorendasein ist zuweilen recht einsam, das erwähnte ich bereits. Darum bin ich umso dankbarer, zwei so liebenswerte, professionelle und ehrliche Kolleginnen an meiner Seite zu wissen. Ein Geschenk, dessen ich mir in den letzten Tagen wieder einmal so richtig bewusst geworden bin.


 



20.6.2011:

Schreiben ist ansich ja ein ziemlich einsames Unterfangen. Man sitzt im stillen Kämmerlein, nagelt eine Idee in die Tasten und weiß nie so genau, ob man für die Tonne oder fürs Regal schreibt. Außerdem braucht es echt lange, bis es eine Idee zwischen zwei Buchdeckel schafft. Genug Zeit und Raum also, um sich mit Selbstzweifeln zu quälen und die wohlgemeinten Worte der Freunde, Familie und Kollegen in Frage zu stellen.
Heute jedoch bekam ich ein äußerst motivierendes Feedback von meiner Agentin, das mich in dem bestärkt, was ich gerade mache.
Danke dafür!


 
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